Was tun, wenn...

...ein Angehöriger verstorben ist?

Der Verlust eines geliebten Angehörigen erfüllt mit Trauer und Schmerz und kann einen tiefen Einschnitt bedeuten. Bei der Trauerbewältigung können Rituale helfen. Die Begräbnisliturgie hilft den Tod eines Menschen als endgültige Realität wahr- und anzunehmen. Sie enthält viele hoffnungsvolle Elemente.
Für Christinnen und Christen bedeutet der Tod nicht das Ende eines Lebens, sondern verheißt ein ewiges Leben bei Gott. Christinnen und Christen erweisen dem Verstorbenen bei einer Bestattung einen letzten Liebesdienst.

Die Bestattung

Sie können auswählen, ob Sie:

  • eine Trauerfeier auf dem Friedhof mit anschließender Beerdigung

oder

  • ein Requiem, die feierliche Totenmesse, mit anschließender Beerdigung

wünschen.

Bestattungstermin und Trauergespräch

Wenn ein Angehöriger verstirbt, nehmen Sie Kontakt mit einem Bestattungsunternehmen auf. Der Bestatter regelt die organisatorischen Aufgaben. Er nimmt Kontakt mit dem Beerdigungsdienst vor Ort auf.

In unserer Seelsorgeeinheit wechseln sich Pfarrer Martin Ziellenbach und Pastoralreferentin Claudia Holm mit dem Beerdigungsdienst ab. Wer gerade Dienst hat, erfahren Sie im Amtsblatt der Gemeinde Schwendi und auf unserer Homepage im Kirchlichen Anzeiger (siehe Register Kirchlicher Anzeiger).

Der Termin der Beerdigung wird gemeinsam mit den Angehörigen, dem Bestatter und dem Beerdigungsdienst festgelegt.

In einem Trauergespräch werden alle organisatorischen Fragen geklärt und über das Leben der/des Verstorbenen gesprochen.

Für die Verstorbene/den Verstorbenen wird eine Sterbekerze als Geschenk der Kirchengemeinde vorbereitet. Diese verbleibt in der jeweiligen Pfarrkirche.
An Allerheiligen werden die Namen der Verstorbenen des vergangenen Jahres verlesen und die Sterbekerzen dazu noch einmal entzündet. Im Anschluss können Sie die Sterbekerze Ihres Angehörigen mit nach Hause nehmen.

Weitere Informationen - Krankensalbung und Sterbesegen

Die frühere Bezeichnung für das Sakrament der Krankensalbung lautete „Letzte Ölung“ und war in Verbindung mit der Beichte nur auf dem Sterbebett vorgesehen. Es ist aber ein wichtiges Sakrament, das nicht im Zusammenhang mit dem Sterben, sondern mit der Genesung steht und für Kranke und Angehörige Trost spendet. Die Krankensalbung wird von einem Priester gespendet. Sie ist ein wirksames Zeichen dafür, dass Christus an der Seite der Menschen geht und Ihnen in ihrem Leid nahe ist und neue Kraft gibt. Der Ritus besteht aus Handauflegung und Gebet, dazu werden die Stirn und die Hände mit heiligem Krankenöl gesalbt. Sie brauchen dazu lediglich eine Kerze und Weihwasser, den Rest bringt der Priester mit.

Wenn der Kranke  schon verstorben ist, wird nicht mehr die Krankensalbung, sondern der Sterbesegen gespendet. Dazu wird die Litanei von der Befreiung gebetet, dann  werden die Stirn und die Hände mit Weihwasser gesegnet, und auch die Angehörigen sind dazu eingeladen, ebenso das Weihwasser zu geben und den Verstorbenen der Liebe Gottes zu empfehlen. Der Sterbesegen ist ein wichtiger Ritus des Übergangs, der den Angehörigen hilft, die Unmittelbarkeit und die Nähe des Todes auszuhalten und den Tod  eines lieben Angehörigen  anzunehmen.

Wenn Sie eine Krankensalbung oder den Sterbesegen wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem für Ihre Kirchengemeinde zuständigen Pfarramt auf, um einen Besuchstermin für Pfarrer Martin Ziellenbach zu vereinbaren.

Zuständig für die Kirchengemeinden
Schwendi, Schönebürg und Großschafhausen:

Katholisches Pfarramt Schwendi
Tel.:           07353 577
E-Mail:     ststephanus.schwendi(at)drs.de

Zuständig für die Kirchengemeinden
Bußmannshausen, Orsenhausen und Sießen im Wald:

Katholisches Pfarramt Bußmannshausen
Tel.:           07353 91307
E-Mail:     stmartinus.bussmannshausen(at)drs.de

Die Öffnungszeiten erfahren Sie hier.

In dringenden Fällen und außerhalb der Öffnungszeiten der Pfarrbüros erreichen Sie Pfarrer Martin Ziellenbach
unter Tel.: 07353 981688.