Gemeindehaus Schwendi

Das Gemeindehaus in Schwendi, den älteren Einwohnern als "Kaplanei-Haus" bekannt, das seit Jahrzehnten als Treffpunkt für die Jugend und für die Senioren sowie als Sitzungs- und Veranstaltungsort genutzt wurde, wurde Mitte bis Ende Januar abgerissen und wird durch einen zeitgemäßen Neubau ersetzt. In der Zwischenzeit haben alle Gruppierungen vorübergehende "Ausweichquartiere" gefunden. Vielen Dank an alle, die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben. Nach der Fertigstellung des neuen Gebäudes kann am Kellerberg wieder Gemeinschaft gelebt werden.

Für Absprachen bei Reservierungen - auch in den Ausweichquartieren während des Neubaus - steht unser Hausmeister-Ehepaar Renate und Josef Traub zur Verfügung.

Ansprechpartnerin:
Renate Traub
07353 2180

Bauarbeiten am Gemeindehaus

Einige Bilder sollen den weiteren Verlauf der Bauarbeiten dokumentieren. So können Sie an den Arbeiten am Gemeindehaus teilhaben. Im Moment sieht man das Erdgeschoß im Entstehen.

Spatenstich für das neue Gemeindehaus

Wo Altes gewichen ist, entsteht nun etwas Neues. Am 11. Mai war es endlich soweit! An diesem Tag fand bei bestem Wetter der Spatenstich für das neue Gemeindehaus statt.

Petra Hänn hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und war sehr erfreut, dass dies der Beginn des Neubaus war. Sie erläuterte, dass die ersten Gespräche bezüglich eines neuen Gemeindehauses bereits 1995 stattfanden. Nachdem es von der Diözese die Vorgabe gab, dass zunächst die religiösen Gebäude instandgesetzt werden mussten, konnte erst nach 2014 das Gemeindehaus in die Planung aufgenommen werden. Die Auflagen der Diözese legten eine Beschränkung der Raumgröße fest, aber dankenswerterweise hat Großschafhausen seinen Anspruch an Fläche an Schwendi abgetreten. Die Baugenehmigung wurde erteilt, allerdings waren diese Herausforderungen nicht die letzten, die zu nehmen waren. Das Landratsamt „hat mit seinen Auflagen alles getoppt und es gingen nochmals eineinhalb Jahre ins Land“, erzählt Petra Hänn. Mit einem Dank an alle Helfer bei den Abbruch- und Ausräumarbeiten, schließt sie ihre Begrüßungsworte mit dem Zitat „Gut Ding will Weile haben.“

Architekt Rainer Woitun begrüßt mit dem Zitat „Was lange währt, wird endlich gut“ und freut sich, an diesem Tag hier zu stehen. Nach dem Einreichen des Bauantrages konnte sich niemand vorstellen, dass es Probleme geben würde, so der Architekt. Später kamen die aktuellen Herausforderungen der Baubranche, Materialknappheit und Preisexplosion, noch hinzu. Aber der Architekt bleibe optimistisch, dass das Vorhaben gut gelinge.

Pfarrer Martin Ziellenbach betont in seiner Ansprache, dass das neue Gebäude nicht nur Gemeindehaus werde, sondern auch als Pfarramt für beide Büros fungiere. Das Gemeindehaus wurde bisher immer der Zeit angepasst. „Wir freuen uns auf das Gemeindehaus, das künftig der Mittelpunkt der Seelsorgeeinheit sein soll“, erklärt Pfarrer Ziellenbach und nimmt die Grundsteinsegnung vor.

Seine Freude bringt auch Bürgermeister Wolfgang Späth zum Ausdruck, der dem Bauvorhaben einen unfallfreien Verlauf wünscht. Er ist sicher, dass das Gemeindehaus den Schwendier Ortsbereich wieder bereichern werde.

Eine Bildergalerie zeigt den Abbruch des bisherigen Gemeindehauses:

In knapp zwei Wochen hat sich das Bild des Ortskerns von Schwendi dadurch verändert.