Wegkreuze in Schwendi

"Beckenwirts Kreuz" im Bergmahd

Das Kreuz wurde 1922 von den Brüdern Eugen und Otto Weiß von der gleichnamigen Bäckerei Weiß und der dazugehörigen Wirtschaft „Becken“ errichtet. Das Kreuz wurde 1997 von den Angehörigen des Jahrgangs 1943 mit Hilfe von Steinmetzmeister Wörz renoviert.

Inschrift: Gelobt sei Jesus Christus - 1922
Eigentümer: Gemeinde Schwendi

"Bottes Kreuz" an der Gutenzeller Straße

Das Kreuz wurde 1886 möglicherweise von Ferdinand Beck (Hausname Botte) errichtet. Es wurde vor Jahrzehnten von Malermeister Erich Braun restauriert. 2020 wurde es von Gebhard Högerle und Reinhard Schnetter hergerichtet. Den Platz um das Kreuz pflegten in der Vergangenheit u.a. die Familie Beck, Dagobert Schneider, Karl Högerle und Frau Rosa Gerner. Deshalb spricht man auch heute noch von „Gerners Kreuz“.

Inschrift: Es ist vollbracht - 1886
Eigentümer: Gemeinde Schwendi

Ehemaliges "Wainer Kreuz" unterhalb des Friedhofs

1876 an der Wainer Straße errichtet, wurde es bei der Erneuerung der Straße nach Wain etwas versetzt. Um das Jahr 2000 kam das Kreuz auf Veranlassung von Norbert Jöchle an den Radweg nach Großschafhausen unterhalb des Friedhofs. Es wurde von Malermeister Erich Mayer im neugotischen Stil renoviert und 2000 von Pfarrer Karl Zink eingeweiht.

Inschrift: Im Kreuz ist Heil - 1876
Eigentümer: Gemeinde Schwendi

"Högerles Kreuz" am Weg nach Großschafhausen

Das Kreuz wurde 1919 am sogenannten Kreuzacker im Bereich der heutigen Lazarus von Schwendi Straße aufgestellt, zum Dank für die gesunde Rückkehr von Alois Högerle aus dem 1. Weltkrieg. Alois Högerle war der Vater von Alois, Karl und Gebhard Högerle. Ende der 1970-er Jahre wurde das Kreuz mit der Erschließung des Neubaugebiets weiter nach Süden versetzt. Infolge der Erweiterung des Baugebiets bekam es den heutigen Standort am Radweg nach Großschafhausen.

Inschrift: In schwerster Not warst Du unsere Kraft und unser Trost - 1919
Eigentümer: Familie Karl und Irene Högerle

"Jöchles Kreuz"

Gestiftet durch die Familie Jöchle aus Schwendi, nach einem Versprechen von Franziska Jöchle, wonach ihre beide Söhne Franz und Adalbert unversehrt aus dem zweiten Weltkrieg zurückkehrten.

Es wurde 1947 am Ortseingang von Großschafhausen aufgestellt. Ende der 60-Jahre versetzte man es an die Rot. 2020 errichteten die Kinder von Elke und Norbert Jöchle beim ausgesiedelten Anwesen am Hungerberg ein neues Kreuz mit der Christusfigur des alten Kreuzes. Die Figur wurde von Paul Göppel renoviert.

Inschrift: Im Kreuz ist Heil – 1946, restauriert 2020
Eigentümer: Jamilie Jöchle

Wegekreuz Fam. Jöchle an der "Mühlenschenke"

Aufgestellt 2020 von der Familie Jöchle

Inschrift: Im Kreuz ist Heil – im Kreuz ist Leben – im Kreuz ist Hoffnung - 2020
Eigentümer: Jamilie Norbert und Elke Jöchle

Kreuz an der Mündung Klausstraße/Gutenzeller Straße, auch "Mauzes Kreuz"

Weihe des Kreuzes nach der Öschprozession am Himmelfahrtstag 1947 durch Pfarrer Wilhelm Treiber. Es wurde vom Männergesangverein St. Josef und dem Leseverein gestiftet. Bei der Öschprozession wurde erstmals das Banner der katholischen Landjugend mitgeführt. Träger waren Eckard Rothmeier, Hans Hochdorfer und Oskar Bollinger.

2001 wurde das Kreuz von Bruno Schlager grundlegend saniert. Das Blumenbeet wurde über viele Jahre von der Familie Haag und der Familie Riedmann gepflegt.

Eigentümer: Gemeinde Schwendi

"Zieglers Kreuz", auch "Kochs Kreuz" genannt

Das Kreuz wurde 1899 vermutlich von der Familie Unterweger errichtet, die am Ende des Herdwegs eine Ziegelei betrieb. Nach Aufgabe der Ziegelei betreute die Familie Koch das Kreuz, daher auch der Name „Kochs Kreuz“.

Inschrift: Gott segne unsere Fluren - 1899
Eigentümer: Gemeinde Schwendi

Quellen: „Kleindenkmale in Schwendi“, Heimatkundlicher Verein Schwendi
Verfasser: Alfons Christ 2020