St. Stephanus Schwendi

Die Pfarrkirche "St. Stephan" wurde 1561 von Marquard von Schwendi auf der Ruine, der im Bauernkrieg zerstörten Burg von Schwendi, erbaut. Gleichzeitig wurde um die Kirche ein Friedhof angelegt, welcher 1879 an die Straße nach Großschafhausen verlegt wurde. 1722 bis 1729 erfolgte die Erhöhung des Kirchturmes. Die Kirche erhielt in dieser Zeit ihre barocke Ausgestaltung. Unter der Mitarbeit von Walter Hammer wurde die Pfarrkirche 1970 bis 1973 unter Pfarrer Karl Christ umfassend renoviert und hat dabei ihren heutigen Charakter erhalten. Bei der letzten Renovierung im Jahre 2013 bis 2014 wurden die Heizung, die Elektronik inklusive der Lampen, die Alarmanlage sowie die Orgel Instand gesetzt und der Innenanstrich erneuert.

Mariahilfbild
1618 vom Passauer Hofmaler Pius nach dem berühmten Gemälde von Lukas Kranach d.Ä. gefertigt. Es gelangte um 1634 durch seinen Auftraggeber Probst Marquard von Schwendi zuerst in die Schlosskapelle und später in die Pfarrkirche. 1727 wurde es in den Mittelpunkt des Altaraufbaus gestellt. Zusammen mit dem hl. Kreuzpartikel war das Gnadenbild lange Zeit Ziel berühmter Wallfahrten.

Spätgotische Pietà
Die spätgotische Pietà am rechten Seitenaltar (um 1490) stammt aus der Bergkapelle.

Der Taufbrunnen
Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1561.

Glocken
Hörbeispiel der Kirchenglocken von St. Stephanus, von der Fa. Weishaupt gestiftet. 
Tonfolge e'-fis'-a'-cis'' (Aufnahme: Bernd Karrer)

Ein Kirchenführer (Broschüre) mit ausführlicher Beschreibung der St. Stephanus Kirche sowie der St. Anna Kapelle ist gegen eine Spende in der Kirche erhältlich.

Orgel von St. Stephanus

Die Orgel von St. Stephanus hat 30 Register und ca. 2000 Pfeifen. Sie wurde von der Fa. Reiser aus Biberach gebaut, von welcher auch die Vorgängerorgel von 1934 stammte. Altarweihe und die Orgelweihe erfolgten 1973 durch Weihbischof Dr. Georg Moser. Im Zuge der Innenrenovierung der Kirche wurde 2014 auch die Orgel renoviert.