St. Maria Magdalena Großschafhausen

Die Kirche der Pfarrgemeinde Großschafhausen steht erhöht fast am Ende des Ortes in nördlicher Richtung und rechts von der Hauptstraße, die von Schwendi nach Orsenhausen führt. Die Erhöhung wird abgefangen von einer massiven und denkmalgeschützten Mauer. Auf der Ebene der Kirche erstreckt sich der die Kirche umgebende Friedhof mit Kriegerdenkmal. Nördlich des Haupteingangs befindet sich eine kleine Kapelle, in der die Statue des Gegeißelten Heilands steht.

Aus einem Dokument von 1457, das im Kreisarchiv Biberach verwahrt wird, geht hervor, dass Großschafhausen einst eine „Kapelle Maria Magdalena“ hatte.

Nach der Beschreibung des Oberamts Laupheim/Groß-Schaffhausen wurde die heutige Pfarrkirche im Jahre 1726 im Rokoko-Stil vom Fürsten von Öttingen neu erbaut, mit einem Hauptaltar und zwei Seitenaltären im Kirchenschiff.
Dr. Kurt Diemer schreibt in 800 Jahre Großschafhausen, Zur Geschichte eines oberschwäbischen Dorfes,  „Weihbischof Franz Johann von Sirgenstein weihte am 16. Juli 1729 feierlich den Hauptaltar dem Erlöser, der Gottesmutter und der Hl. Maria Magdalena, den linken Seitenaltar dem Heiligen Joachim und der Heiligen Anna, den rechten Seitenaltar Jesus, Maria und Josef.“
Über dem Hauptaltarbild, eingefasst in einem goldenen, verzierten Rahmen und umgeben von zwei Engeln, ist der Schriftzug  St. MARIA MAGDALENA ora pro nobis  zu lesen.

Quellen:
GFH-Gesellschaft für Heimatpflege in Stadt und Kreis Biberach e. V.:
Dr. Kurt Diemer  „800 Jahre Großschafhausen“

de.wikisource.org/wiki/Beschreibung_des_Oberamts_Laupheim/Gro%C3%9F-Schaffhausen

Text: Donatus Kaplan

Der Innenraum der Kirche

Bildergalerie, mit freundlicher Genehmigung des Diözesanmuseums Rottenburg.

Die Glocken der Pfarrkirche