Pädagogische Schwerpunkte

„Vor Gott ist jeder Mensch wichtig und wertvoll!“

Dieser Leitsatz soll unsere tägliche Arbeit prägen. Unser Kindergarten soll ein Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens sein indem sich die Kinder angenommen und geliebt fühlen. Wir sehen die Kinder als einzigartige Geschöpfe Gottes, die wir annehmen wie sie sind, mit ihren Besonderheiten, ihren Stärken und Schwächen und ihrer gesamten Lebenswirklichkeit.

Unser christliches Menschenbild und folgende Leitgedanken prägen unsere tägliche Arbeit:

  • Jedem Kind kommt eine unverwechselbare Würde zu.
  • Jedes Kind ist eine eigene und gemeinschaftsfähige Persönlichkeit.
  • Jedes Kind ist Akteur seiner eigenen Entwicklung.
  • Jedes Kind erfährt den christlichen Glauben.
  • Jedes Kind hat ein natürliches Bewegungsbedürfnis.

 

Die Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit sind:

  • Grundlegung und Auftrag katholischer Kindertageseinrichtungen

„Katholische Kindertageseinrichtungen nehmen einen kirchlichen und einen staatlichen Auftrag wahr. Sie sind gebunden an das Evangelium Jesu Christi und an die rechtlichen Vorgaben des KJHG (SGB VIII). Aufgrund ihres Selbstverständnisses, den Menschen, besonders den Kindern, ein ´Leben in Fülle´ zu ermöglichen, und die Familien zu unterstützen, sieht es die katholische Kirche mit ihren Gemeinden und ihren Einrichtungen als theologische, pädagogische und politische Verpflichtung an, die Qualität der Arbeit in den Tageseinrichtungen zu entwickeln, zu fördern und zu sichern. Damit unterstützen sich Kirche und ihre Kindertageseinrichtungen gegenseitig, ihren Dienst an den Menschen und die Verkündigung der frohen Botschaft zu erfüllen und bei der Evangelisierung mitzuwirken.

Handlungsleitend sind hierbei die Prinzipien der Personalität, der Subsidiarität und der Solidarität. Die Personalität des Kindes drückt sich aus in der Spannung zwischen seiner Individualität und seinem Eingebundensein in Beziehungen und wird wesentlich ergänzt durch seine Fähigkeit, Kontakt über sich hinaus zu Gott aufzunehmen.

Subsidiarität lässt sich gut mit dem Motto ´Hilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe´ übersetzen.
Das gilt sowohl im Umgang mit dem Kind, aber auch für andere Beziehungsformen.

Solidarität fordert die gegenseitige Hilfe ein und zu einer ´Option für die Armen’ heraus.“

Quelle:
Qualitätsprofil der katholischen Kindergärten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart;
Herausgeber: Landesverband Katholischer Kindertagesstätten Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

  • Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten und
    weitere Kindertageseinrichtungen

Im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung wird das angestrebte Bildungs- und Erziehungsverständnis für Kindergärten in Baden- Württemberg entfaltet und der Bildungsauftrag konkretisiert.

Wie ein roter Faden zieht sich die Perspektive des Kindes durch den gesamten Orientierungsplan. Der Orientierungsplan geht von der Motivation der Kinder aus: „Was will das Kind? Was braucht das Kind? Wie erfährt ein Kind die Welt? Wie wird es ein Mitglied der Gemeinschaft? Wie entwickelt es sich zu einem unverwechselbaren Menschen, der aktiv am Leben teilhat?“

Ebenso fokussiert der Orientierungsplan auf sechs wichtige Bildungs- und Entwicklungsfelder.

Im Lebensalltag mit den Kindern versuchen wir diese Ziele in folgenden pädagogischen Schwerpunkten zu erreichen:

  • Freispielzeit
  • Morgenkreis
  • gezielte Angebote – auch in altershomogenen Gruppen
  • Wald- und Turntage
  • Feiern von Festen (Feste im Jahreskreis, Geburtstage…)
  • Exkursionen
  • Partizipation der Kinder (Bsp.: Kinderkonferenzen)
  • Besondere Aktionen „Rund um die Ernährung“
  • Tägliches Spiel im Garten
  • Kooperation mit der Grundschule
  • Musikkreisel (SBS)

Mehr Informationen über unsere Arbeit bietet Ihnen unser Leitbild und unsere Konzeption.